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Auf der Kirilian Aurafotographie sind Hände zu sehen und um sie herum ein Schein, ein größerer als bei einem normalen Menschen. Es handelt sich um die Hände von Paweł Połonecki – einem Bioenergietherapeuten von dem Polnischen Verband Diplomierter Bioenergietherapeuten. Er heilt Menschen seit 1981. Er arbeitet in Polen oder Kanada. Seine Patienten kommen aus der ganzen Welt, sogar aus Australien. Wie viele es bis jetzt waren? Vielleicht 150, vielleicht 200 Tausend, keiner ist im Stande alle zusammenzuzählen. Er hat sehr vielen Kranken geholfen. Er behauptet die besten Ergebnisse würde Biotherapie vereint mit der traditionellen Medizin erreichen. Deshalb ist auch bei jeder Therapie immer ein Arzt dabei. Wenn man Herr Połonecki betrachtet, ist es schwer zu glauben, dass in diesem zierlichen Mann, so viel heilende Kraft steckt. Paweł Połonecki möchte nicht über sich selbst sprechen. – Sprechen sie doch mit ihnen – sagt er und zeigt auf die Menge seiner Patienten. – Bitte bleiben sie doch hier und schauen und hören zu... Die Sitzplätze im Warteraum sind alle bereits besetzt und es kommen immer mehr Menschen. Sie lehnen sich an die Wände, warten an der Tür. Sie schauen sich gegenseitig an, suchen eine Bestätigung, dass sie richtig gehandelt haben indem sie hierher gefahren sind. Alle schweigen. Ab und zu ist nur das Weinen eines Kindes zu hören. Auf vielen Gesichtern kann man Müdigkeit sehen, manche sind ganz früh aufgestanden, andere waren die ganze Nacht unterwegs um die lange Strecke zu bewältigen. Sie sind alle nach Warschau gekommen, in die einzige Stadt wo Paweł Połonecki, der auch der Harris von der Weichsel genannt wird, seine Patienten in Polen empfängt. Seinen festen Wohnsitz hat er nämlich in Kanada. Im Wartezimmer liegt auf einem Bett unter vielen Decken die siebenjährige Ewa. Sie ist zusammen mit ihrer Mutter von weit weg mit dem Zug gefahren. Das Mädchen ist gelähmt, kann weder hören noch sehen. – Wir sind hier zum zweiten Mal. – sagt ihre Mutter. – Nach dem ersten Treffen schläft meine Tochter ganz ruhig und hat keine Bauchschmerzen mehr. Deshalb bin ich wieder hier... Paweł Połonecki nimmt den Kopf des Kindes in die Hände und neigt seinen Kopf. Danach schiebt er seine Hände über den Brustkorb und den Bauch. – Bitte kommen sie in einem Monat wieder – sagt er zu der Mutter. – Die Kleine braucht Zeit... - Ich weiß, dass Herr Paweł vielen Kindern wie Ewa geholfen hat – die Mutter streichelt über das Gesicht ihrer Tochter. – Sehen sie wie sie lächelt? Nicht wahr? – sie sucht eine Bestätigung bei mir, obwohl das Lächeln von Ewa sehr deutlich ist. – Spürst du schon etwas? – fragt sie ihre Tochter voller Hoffnung auf eine Antwort. Sie wischt sich die Tränen aus dem Gesicht. – Und bitte vergessen sie nicht zu schreiben, dass ich nichts dafür bezahlen muss! – sagt sie bevor sie geht. - Wir sind keine Volontäre – sagt Paweł Połonecki. – Aber nicht jeder muss bezahlen, denn nicht jeder kann sich das leisten. Ein junger, gutaussehender Mann fasst seinen kahlen Kopf an. – Wie sehe ich aus? – fragt er mit einem Lächeln. Er wird in einer onkologischen Klinik in Köln behandelt. Seit einiger Zeit kommt er immer wieder nach Warschau um von Herr Paweł behandelt zu werden. Nach jeder Behandlung fühlt er sich besser. Eine ältere Frau leidet unter einem Magentumor. – Der Pfarrer hat gesagt, dass er für mich beten wird. Darauf sagte ich ihm, er solle lieber Herr Paweł Gott empfehlen. Er wird auf dieser Welt viel mehr als ich benötigt. Ich lebe mit diesem Krebs, obwohl ich eigentlich schon seit einigen Monaten im Grab liegen sollte – sagt sie. Der Vater des zehnjährigen Maciek, eines Musikschülers, sagt es wäre ein Wunder... Das sagen auch die Ärzte. Von dem Asthma, das sein Sohn hatte und keiner helfen konnte, ist nichts mehr zu sehen. Für die Familie war es ein Alptraum zu sehen wie er keine Luft bekam und keiner wusste wie man ihm helfen könnte... Im Wartezimmer liegen im Regal dicke Aktenordner mit ergreifenden Dankesbriefen, Beschreibungen des Krankheitsverlaufs und unerklärbaren Heilungen, die von Ärzten bestätigt wurden, mit Artikeln aus dem In- und Ausland. Im Kapitel „Säuglinge“ – unzählige Fotos von Babys und Dankschreiben von glücklichen Eltern, die aus Dankbarkeit ihren Kindern die Namen Paweł oder Paulinka geben. Ich treffe Frau Ewa aus Warschau, die über das ganze Gesicht strahlt. – Heute bin ich zum vierten mal hier. Ich bin gekommen um Herr Połonecki zu sagen, dass ich endlich schwanger bin... Darauf habe ich 10 Jahre gewartet! Ich weiß nicht, wie ich Herr Paweł und meiner Mutter, die mich zu ihm gebracht hat, dafür danken soll... - Ich bin sogar nach Kanada gefahren um Herr Połonecki zu sehen. Es gibt keinen besseren Bioenergietherapeuten als ihn. Er hilft mir schon seit mehreren Jahren und nur ihm verdanke ich, dass ich noch am Leben bin. – der Mann küsst den Therapeuten auf die Stirn. Ich habe mich schon daran gewöhnt, er macht das immer so – sagt Połonecki. – Außerdem habe ich keine Wahl, gegen so einem starken Mann habe ich sowieso keine Chance – lacht er. Einige Minuten später hält er seine Hände an die Ohren eines zehnjährigen Jungens. – Fragen sie ihn, ob er im rechten Ohr ein Rauschen hört – sagt er zum Vater des Kindes, der durch Zeichensprache die Frage seinem Sohn erklärt. – Grześ hat gesagt, dass er ein Rauschen hört – sagt der Vater ungläubig. Połonecki presst seine Hände stärker an die Ohren und schaut in die Augen des Kindes. In seinem Gesicht sieht man plötzlich Betrübnis. Ich traue mich nicht zu fragen ob er was schlimmes entdeckt hat oder ob es nur Mitleid ist... - Sie haben mich nur so kurz angefasst.. – sagt eine ältere Frau. – Ihnen reicht das aus. Sie könnten in Ohnmacht fallen – antwortet Połonecki. Aber die Frau beharrt auf ihrer Meinung. – Noch einen Moment, hier, halten sie ihre Hand an meine Schulter, sie tut so weh... In dem Moment als Połonecki seine Hände an ihre Schulter legt, schwankt die Frau und gleitet auf den Stuhl. Zur Stelle ist sofort Doktor Elżbieta Kostelik-Żabik, die mit dem Therapeuten seit 1981 zusammenarbeitet. – Ich habe Paweł nicht mal damals verlassen als die Biotherapie ihre schlechtere Zeit erlebte. Ich weiß wie vielen Menschen er geholfen hat. Ich weiß auch welchen Preis er dafür zahlt... Jakub Węgierski kommt schon seit Jahren hierher. Jetzt – um sich zu stärken. Früher litt er an Schilddrüsenproblemen. – Połonecki hat ein großes Herz, sehr viel Energie und genug Demut gegenüber dem Leben. Ich weiß gar nicht, was ich am meisten an ihm schätze – sagt er. Eine Frau, die neben ihm sitzt bestätigt das. – Es ist ganz klar, dass er nicht allen helfen kann, aber er hat schon Tausenden geholfen – fügt sie hinzu. – Haben sie schon von denen gehört, die aus einem Koma aufgewacht sind? Frau Antonina ist aus Rzeszów gekommen. Sie ist fest davon überzeugt, dass Połonecki ihr helfen wird. Wie vor acht Jahren ihrer Enkelin Anna, die damals 14 Jahre alt war. Während der Pubertät bekam sie Rheuma. Die Krankheit attackierte die Beine des Kindes so schwer, dass sie in ein Krankenhaus in Warschau musste. Die Professorin diagnostizierte eine rheumatoide Arthritis. Trotz starker Medikamente (u.a. encorton) verschlimmerte sich der Zustand. Das Mädchen konnte sich nicht mal hinsetzen – sogar ihre Notdurft verrichtete sie „im stehen“. Da hörten die verzweifelten Eltern von Połonecki. Nach dem ersten Besuch konnte das Mädchen wieder normal sitzen. Nach den zwei nächsten und bis dahin letzten, wurde sie völlig gesund. Ihre Ärztin konnte es nicht glauben. – Das ist ein Wunder – sagte sie immer wieder den Eltern. Sie war sich nämlich genau darüber im Klaren, dass es nicht dank der Medikamente war. Die Eltern von Anna haben nicht zugegeben, dass sie bei einem Biotherapeuten waren. In den damaligen Zeiten hätten sie nur Hohn und Gelächter dafür geerntet. Ich habe nicht mit jedem gesprochen. Es waren einfach zu viele Kranke. Manche waren zu gerührt, sogar mir kamen Tränen in die Augen als ich sie so sah. Es gab auch Menschen, die von ihrem Leid nichts erzählen wollten. Beim rausgehen traf ich Piotr... Er war mit seinem kranken Vater hergekommen. Er zündete sich gerade eine Zigarette an. – Glauben sie, dass Połonecki ihm helfen wird? – fragte ich. – Ich weiß es nicht. Wir versuchen es einfach und haben Hoffnung. Wie alle hier. Die Menschen sagen oft, dass sie nicht länger leben wollen, dass sie keine Hoffnung mehr haben. Das stimmt nicht. Sie lügen! Die Hoffnung stirbt immer zuletzt. Genau deshalb sind wir hier... Połonecki verkörpert die Hände voller menschlicher Hoffnung... Danka Kułakowska
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